APN steht für „Access Point Name“ (Zugangspunkt) und bezeichnet die Einstellungen auf deinem Smartphone, die für die Verbindung mit dem Mobilfunknetz verwendet werden. Ein APN definiert die Netzwerkadresse, über die dein Smartphone Daten sendet und empfängt.
Jeder Mobilfunkanbieter hat seinen eigenen APN, der spezifische Einstellungen wie den Namen des Zugangspunkts, das Protokoll, die Authentifizierungsmethode und andere Parameter enthält.
Die APN-Einstellungen sind wichtig, um eine korrekte Datenverbindung auf deinem Smartphone herzustellen. Wenn die APN-Einstellungen nicht richtig konfiguriert sind, kann dies zu Problemen führen, wie z.B. nicht funktionierendes mobiles Internet, fehlgeschlagener MMS-Versand oder andere Verbindungsprobleme.
Folge der nachstehenden Schritt-für-Schritt-Anleitung, um die APN-Einstellungen einzurichten.
Stelle sicher, dass deine SIM-Karte oder eSIM installiert und eingeschaltet ist.
Du erhältst die Werte für deine APN-Einstellungen von deinem Anbieter.
eine Bezeichnung nur für dich. Gib etwas ein, das du wiedererkennst, zum Beispiel „JamboSim“, damit du das Profil später wiederfindest.
der einzige Wert, der wirklich zählt. Er muss exakt mit deinem Tarif übereinstimmen, in Kleinbuchstaben und ohne Leerzeichen davor oder danach.
bei Reise-eSIMs fast immer leer. Lass sie leer, es sei denn, dein Tarif gibt explizit Werte an.
wird automatisch von deinem Handy ausgefüllt. Ändere diese niemals manuell, sonst wird das Profil nicht verwendet.
lasse es auf „Keine“, es sei denn, ein Nutzername und ein Passwort sind erforderlich.
verwende default,supl für Daten. Das Hinzufügen von mms ist nur notwendig, wenn du auch Bildnachrichten versendest, was Reise-eSIMs normalerweise nicht unterstützen.
„IPv4/IPv6“ ist die sicherste Wahl, da es in Netzwerken funktioniert, die nur eines von beiden anbieten.
lasse es unspezifiziert, damit dein Handy 4G und 5G nutzen kann, je nach Verfügbarkeit.
Ein APN, der richtig aussieht, aber keine Verbindung herstellt, liegt fast immer an einem der folgenden Punkte. Arbeite sie der Reihe nach durch und gib dem Handy nach jeder Änderung etwa eine Minute Zeit.
Prüfe unter Einstellungen, Netzwerk & Internet, SIMs, ob die eSIM als SIM für mobile Daten ausgewählt ist. Bei einem Dual-SIM-Handy behält oft deine Heimat-SIM die Datenrolle.
Schalte das Daten-Roaming für die eSIM ein. Eine Reise-eSIM verbindet sich mit einem Partnernetz, daher bleibt sie ohne aktiviertes Roaming auch mit einem perfekten APN offline.
Schalte den Flugmodus für zehn Sekunden ein und wieder aus. Dies erzwingt eine neue Netzsuche und wendet den neuen APN an.
Suche nach Tippfehlern im APN. Ein Großbuchstabe, ein Leerzeichen am Ende oder die Ziffer Eins anstelle des Buchstabens l sind die häufigsten Ursachen.
Stelle sicher, dass das neue APN-Profil auch wirklich ausgewählt und nicht nur gespeichert ist. Der Radiobutton daneben muss aktiv sein.
Prüfe, ob dein Tarif noch Datenvolumen und Gültigkeit hat. Ein abgelaufener oder leerer Tarif zeigt volle Signalstärke, überträgt aber keine Daten.
Als letzten Schritt entferne das zusätzlich erstellte APN-Profil und starte das Handy neu. Die meisten eSIMs greifen dann auf ihre eingebauten Einstellungen zurück und verbinden sich von selbst.
Nein. Ein korrekter APN funktioniert für die gesamte Reise, da die eSIM das gleiche Datenprofil beibehält, während sie zwischen lokalen Partnernetzen wechselt.
Nein. APN-Profile gehören nur zu einer SIM. Wenn du ein Profil hinzufügst, während deine Reise-eSIM ausgewählt ist, bleibt deine Heimat-SIM unberührt.
Einige Hersteller sperren den APN-Bildschirm, wenn das Handy keine Netzverbindung hat, und einige Geräte mit SIM-Lock blenden ihn komplett aus. Starte das Handy mit aktivierter eSIM neu und prüfe, ob das Gerät für die Nutzung mit anderen Netzen entsperrt ist.
Öffne „Meine eSIMs“ und wähle deinen Tarif aus. Wenn ein Tarif einen manuellen APN benötigt, wird er dort angezeigt. Wenn nichts aufgeführt ist, konfiguriert sich der Tarif automatisch.
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